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IVOM - Intravitreale Injektionen
IVOM -
Intravitreale
Injektionen
Ihr Augenarzt in Nürnberg

IVOM - Einspritzen des Medikaments direkt in den Augapfel

IVOM

Intravitreale Injektion

Makuladegeneration

Haupteinsatzgebiet der IVOM

Diabetes

Durchblutungsstörungen mit IVOM behandeln

IVOM - Wann ist das notwendig?

Bei zahlreichen Augenerkrankungen reicht die alleinige Gabe von Augentropfen zur Behandlung nicht aus. Durch Einspritzen des Wirkstoffes (IVOM) direkt in den Augapfel kann ein hoher Wirkspiegel des Medikaments erreicht werden. 

Ivom-intravitreale-Injektion

IVOM

Intravitreale Injektion

„Eine Spritze in mein Auge!“  Diese Vorstellung ist für jeden verständlicherweise erst einmal besorgniserregend. Glücklicherweise ist die Durchführung der sogenannten „IVOM“ wesentlich unaufregender als man es sich vorher ausmalt.


Im OP wird unter sterilen Bedingungen, nach vorangegangener ausführlicher Betäubung (durch Tropfen und Schmerzgel) und Desinfektion, das Medikament seitlich ins Auge eingegeben.
Die verwendete Nadel ist nahezu so dünn wie ein Haar. Als Betroffener sieht und spürt man die Spritze nicht.

Alles aus einer Hand.

Nach Diagnosestellung in der Praxis, erfolgt die Planung unkompliziert, direkt und schnell an der Anmeldung. Terminwünsche der Patienten, gerade bei langfristiger Therapie werden berücksichtigt. Herr Dr. Mösler spritzt alle seine Patienten selbst, kennt somit jeden Einzelfall genau und begleitet die Patienten am OP Tag von der Ankunft in der Klinik durch den OP wieder nach draußen.

Vorsorgeuntersuchung-augenarzt-tafel

Erkrankungen mit IVOM behandeln

Makuladegeneration

Die Makuladegeneration ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters (das Risiko steigt deutlich ab dem 75. Lebensjahr). Bei betroffenen Menschen kommt es erst zu Ablagerungen in den Nervenenden der Netzhautmitte, anschließend zu Blutungen, Flüssigkeitseinlagerung und am Ende zu einer Vernarbung der Stelle des schärfsten Sehens. Die Makuladegeneration ist die häufigste Indikation zur Anwendung der IVOM Therapie.

Welche Symptome können bei der Erkrankung auftreten?

Zu Beginn der Erkrankung werden gerade Linien als gebogen wahrgenommen, später nimmt die zentrale Sehkraft, also die Mitte des Gesichtsfeldes, ab und das Lesen bereitet immer mehr Probleme. Glücklicherweise gibt es heutzutage durch die IVOM-Therapie, in den allermeisten Fällen, die Möglichkeit die Erkrankung aufzuhalten und die Sehkraft zu erhalten.

Vorsorge ist wichtig, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.​

Wichtig dabei ist, die Erkrankung frühzeitig zu diagnostizieren. Es gibt es verschiedene Vorstufen der Erkrankung, welche man durch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel günstig beeinflussen kann, um einen Übergang in die Erkrankung zu vermeiden. Die Makula sollte bei Verdacht bei erweiterter Pupille vom Augenarzt untersucht werden und mittels einer apparativen Aufnahme (Optische Kohärenz Tomographie) Flüssigkeitseinlagerungen ausgeschlossen werden. In unserer Augenarztpraxis stehen Ihnen die modernsten Geräte zur Früherkennung und Therapieüberwachung bei Makuladegeneration zur Verfügung.

Gefäßverschlüsse: (Venenastverschluss/Arterienastverschluss)

Nach der Makuladegeneration sind Gefäßverschlüsse die zweithäufigste Indikation für die IVOM-Therapie. Wie bei einem Schlaganfall, einer Thrombose oder einem Herzinfarkt gibt es auch am Auge Erkrankungen bei denen sich Adern verschließen oder verstopfen. Dadurch kommt es zu Blutungen in der Netzhaut und Wasseraustritt aus den Gefäßen. In den meisten Fällen sammelt sich Flüssigkeit in der Makula (sogenanntes Makulaödem) und das Sehen wird schlechter. Durch intravitreale Eingabe von Medikamenten (IVOM) kann gerade bei diesen Krankheitsbildern meist eine deutliche Verbesserung der Sehkraft erzielt werden.

Erkrankungen mit IVOM behandeln

Diabetes

Diabetes mellitus ist mit dem Bluthochdruck (Arteriellen Hypertonie) die am weitesten verbreitete Erkrankung in den Industrienationen. Durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel kommt es zu einer Schädigung der kleinsten Blutgefäße und damit zu einer Minderdurchblutung der Organe führt.

 

Durch diese Durchblutungsstörungen können am Auge eine Vielzahl an Erkrankungen auftreten, welche das Sehen mit der Zeit deutlich einschränken können und langfristig zur Erblindung führen. Eine Einlagerung von Flüssigkeit in die Makula, das sogenannte diabetische Makulaödem ist eine häufige Komplikation, welche durch IVOM Therapie sehr gut behandelt werden kann.

Entzündungen / Uveitis

Bei der sogennanten Uveitis der hinteren Augenabschnitte kann es durch entzündliche Aktivitäten im Bereich der Netzhaut ebenfalls zu einem Makulaödem kommen.
Dies ist dies seltenste Gruppe zur Indikation der IVOM-Therapie bei der aber insbesondere die Applikation von Steroiden (=Kortison) häufig die größten Erfolge bringt und systemische Nebenwirkungen durch das im Auge applizierte Kortison nicht entstehen.

Wie funktioniert die IVOM

Bei allen genannten Erkrankungen wird die Sehkraft durch eine Flüssigkeitseinlagerung in die Makula schlechter (Makulaödem). Die Flüssigkeit entweicht aus undichten Gefäßen welche sich durch die vermehrte Produktion von Gefäßwachstumsfaktoren (VEGF) bilden. An dieser Stelle setzen die meisten der intravitrealen Medikamente an. Sie hemmen die VEGF Produktion, binden die Wachstumfaktoren und machen sie unschädlich. (sog. Anti-VEGF-Medikamente)
Dadurch stoppt der Flüssigkeitsausstrom aus den Gefäßen in die Makula und das Ödem wird allmählich resorbiert. Damit steigt die Sehkraft wieder an. Als weiteres Medikament in der IVOM Therapie hat man mit Kortison gut Erfahrungen gemacht. Insbesondere beim diabetischen Makulaödem und den Entzündlichen Erkrankungen führt die entzündungshemmende Wirkung der Steroide zu einem Rückgang des Makulaödems.

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Sie sind an einer intravitrealen Injektion (IVOM) interessiert?

Gerne erklärt Ihnen Herr Dr. Mösler das bei Ihnen vorliegende Krankheitsbild, die bei Ihnen sinnvollen Medikamente, Wirkweisen und den genauen Ablauf der Behandlung.

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